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 Ein Kurzporträt

 

Der Verein wurde 1999 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Kindern in Not

zu helfen und ihnen eine lebenswerte(re) Zukunft zu ermöglichen.

 

Initiantin ist die gebürtige Unterengadinerin Edith Stecher, die seit 1997 in verschiedenen sozialen und medizinischen Institutionen in Indien gearbeitet und Erfahrungen gesammelt hatte. Sie erlebte hautnah mit, wie behinderte Kinder, insbesondere elternlose, zu den allerbenachteiligsten Menschen in Indien gehören und entschloss sich, etwas für sie zu tun.

Mit einem € pro Tag können wir ein Kind kleiden, ernähren, unterbringen, medizinisch betreuen

und unterrichten.

 

Im Sommer 1999 wurde ihre Vision, ein Heim für behinderte Kinder zu schaffen, konkret: In T.G. Doddi Jageri, ca. 120km bzw. 3 Autostunden südlich von Bangalore konnte sie zwei Hektar Land erwerben. Gleichzeitig wurde mit der Gründung des Jeevan Jyothi Trust (neues Licht) die in Indien erforderliche Rechtsform geschaffen. In unglaublich kurzer Zeit entstanden die Hauptbauten (s. Photo),

 

welche zusammen einen kleinen Innenhof bilden: Kinderhaus, Küche, mit zwei weiteren Zimmern, Waschküche sowie mehrere Nebenbauten ausserhalb: Haus für die Angestellten, Office, Schulklasse, Gästehaus, Kapelle, Kuhstall. Im November 2000 wurde das Olivia Home eröffnet.

 

Die Kinder stammen aus Waisenhäusern, wurden von der Polizei auf der Strasse aufgegriffen und nach T.G. Doddi gebracht oder von ihren Eltern, die sie nicht betreuen wollen/können, abgegeben. Heute leben 16 Mädchen und Jungs im Olivia Home. Die Kinder sind zum grossen Teil schwerst behindert und das einzige was man für sie tun kann, ist ihnen ein zu Hause, liebevolle Betreuung und bestmögliche medizinische Betreuung zu gewährleisten.

 

Periodisch werden die Kinder von einem Kinderarzt aus der Region untersucht und behandelt. Spezielle Therapien und Untersuchungen müssen jedoch in der Stadt gemacht werden. Diese Reisen sind für manche unserer Kinder mit grossem Stress und enormen körperlichen und psychischen Anstrengungen verbunden. Dies müssen wir ändern und deshalb haben wir verschiedene Projekte, die es zu realisieren gilt. Zurzeit besuchen zwei Kollegeabgängerinnen aus der Region für ein Jahr die Hilfsschwesternschule in der Stadt. Anschliessend werden sie ein weiteres Jahr speziell in der Betreuung körperlich und geistig behinderter Kinder ausgebildet. Besonderes Gewicht wird auf die Physiotherapie gelegt, die unseren Kindern helfen kann, das grösstmögliche Mass an Beweglichkeit zu erlangen. Weiter möchten wir ein Fahrzeug anschaffen, das für den Behindertentransport geeignet ist. Eine kleine Stadtwohnung, in der die Kinder mit ihren Betreuerinnen während der Therapie in der Stadt wohnen können, würde auch eine grosse Erleichterung bedeuten.

 

All das konnte und kann Dank Patenschaften und Spenden realisiert werden.

 

Edith Stecher lebt in Olivia. Sie leitet und überwacht alle Projekte, die aus Spendengeldern finanziert werden.

 

 

 

op

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